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Die durchschnittlichen Mietpreise in New York City sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, während die Löhne nicht mitgehalten haben. Laut einem Bericht des Pew Research Center ist es für viele New Yorker inzwischen immer schwieriger geworden, sich die Miete leisten zu können.
Die Mietpreise sind zwischen 2010 und 2017 um durchschnittlich 40 Prozent gestiegen, während die Löhne im gleichen Zeitraum nur um etwa 8 Prozent zugenommen haben. Besonders in Stadtvierteln mit vielen Technologieunternehmen, wie zum Beispiel Midtown und Brooklyn, sind die Mietpreise in die Höhe geschossen.
Experten zufolge führt der anhaltende Tech-Boom in New York City zu einer steigenden Nachfrage nach Wohnraum, was wiederum die Mietpreise in die Höhe treibt. Viele Menschen, insbesondere Geringverdiener, sehen sich dadurch gezwungen, in weiter entfernte Stadtviertel zu ziehen, da sie sich die Miete in den teuren Gegenden nicht mehr leisten können.
Die Stadtverwaltung versucht bereits gegenzusteuern, indem sie Programme zur Schutzmiete und zum bezahlbaren Wohnraum auflegt. Dennoch bleibt die Situation für viele New Yorker angespannt, da die Mietpreise weiterhin schneller steigen als die Löhne.