Bildquelle:https://www.orartswatch.org/judy-margles-farewell-to-a-founder/

Judy Margles: Abschied von einer Gründerin

Die Oregon Jewish Museum and Center for Holocaust Education (OJM) im Nordwesten der USA sagte kürzlich einer ihrer Gründerinnen leise “Auf Wiedersehen”. Judy Margles, Direktorin des Museums, verabschiedete sich nach fast zwei Jahrzehnten an der Spitze der Organisation.

Margles war eine Schlüsselfigur bei der Gründung des OJM und hat das Museum zu einem wichtigen kulturellen Ort gemacht. Ihre Leidenschaft und ihr Einsatz für die Förderung jüdischer Kunst und des Holocaust-Gedenkens sind weithin bekannt.

In den Jahren, die Margles im OJM verbrachte, wurden viele bahnbrechende Ausstellungen organisiert, die das Schicksal der jüdischen Gemeinschaft in Oregon und weltweit zum Thema hatten. Margles schmiedete enge Beziehungen zu anderen Museen sowie zu Überlebenden des Holocaust und ihren Familien.

Dennoch betont Margles bescheiden, dass sie nur ein Rädchen im großen Getriebe des OJM war. Sie lobt das gesamte Team für seine unermüdliche Arbeit, welche die Vision des Museums und seine Position als Bildungsstätte vorangebracht hat.

Obwohl sie sich als “größte Unterstützerin” des OJM sieht, freut sie sich darauf, nach ihrem Ausscheiden aus der Organisation mehr Zeit mit ihrer Familie und ihren Enkelkindern zu verbringen. Sie plant auch weiterhin in der Gemeinschaft aktiv zu bleiben, um die jüdische Kultur und das historische Bewusstsein zu fördern.

Während Judy Margles das OJM verlässt, wird sie immer als eine der Gründerinnen in Erinnerung bleiben, die das Museum zu dem gemacht haben, was es heute ist: ein Ort der Erinnerung an den Holocaust und ein Symbol für den jüdischen Beitrag zur Kunst und Kultur in Oregon.

Das Museum hat bereits einen Plan für die Nachfolge von Judy Margles erstellt und ist zuversichtlich, dass die zukünftige Führung das OJM in eine neue Ära führen wird. Margles’ Erbe wird jedoch immer in den Herzen derer weiterleben, die von ihrem Engagement für das Museum und für die jüdische Gemeinschaft inspiriert wurden.

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By Tobias Schneider

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